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Inclusion Film

Inclusion Film

„Inclusion“ ist kein Actionfilm. „Inclusion“ ist aber ein Dokumentarfilm, der durch den emotionalen Umgang mit den Betroffenen zum Liebesfilm wird.

Hoffnung, Offenheit, Wertschätzung, Betroffenheit und Staunen nisten sich im Zuseher ein und verleihen dem Film das bedeutende Prädikat „EINZIGARTIG“ zu sein. Der professionell gedrehte Film wurde ganz bewusst mit keinen Steuergeldern sondern ausschließlich mit Spendengeldern und mit viel Eigenaufwand und Engagement finanziert und realisiert. An Hand von verschiedenen Familien wird dokumentiert, was Familienangehörige mit besonderen Kindern leisten, um ein gemeinsames erfülltes und freudvolles Leben zu leben.

Film „Inclusion“
Regie und Kamera Alexander Vittorio Papsch-Musikar
Regieassistentin Doris Papsch-Musikar
Produktionsleitung Andreas Weiskopf
Schnitt Linda Schnetzinger
Länge 95 Minuten
Inhalt An Hand von einigen Familien wird das Leben mit Kindern mit Behinderung aufgezeigt. Daraus wird ersichtlich, dass die „Schule“ sich zur Aufgabe setzen muss, sich der Einzigartigkeit jedes Kindes anzunehmen und mit ihrem Wirken dieser auch möglichst gerecht zu werden. Kein leichtes Unterfangen! Wie dies das Team der Sonderschule-Special Academy Lienz zu lösen versucht und wie das Team in der engen Zusammenarbeit mit den Eltern der Kinder und deren Einbindung in den Schulalltag einen Schlüssel für ein funktionierendes Miteinander gefunden hat, wird dem interessierten Publikum vor Augen geführt.

Hintergrund

Hintergrund

Motiviert durch den Erfolg des Projektes „einzigARTig“ wurde mit dem Lehrkörper, den Eltern und ganz besonders mit den Kindern ein Nachfolgeprojekt entwickelt, das den Kindern wieder viele Lernanreize und Erfahrungen bieten sollte.

Ein junger Schulassistent fiel dem Direktor durch seine einfühlsame aber doch bestimmte Art auf. Da der Mitarbeiter ein sehr talentierter Musiker ist, der eine eigene Band leitet, bereits über viel Studioerfahrung verfügt und die Absicht formulierte, eine eigene CD aufnehmen zu wollen, machte ihm der Direktor das Angebot, eine Gemeinschaftsproduktion zu realisieren. Der Musiker war von diesem Vorschlag begeistert und schrieb seine Songs so um, dass unsere Kinder ein Teil der Lieder wurden. Mit der Produktion wollten wir die Interpretation des Themas „Inclusion“ auch hörbar machen. Unsere Kinder müssen nicht im Vordergrund stehen, aber trotzdem ein wichtiger und unüberhörbarer Teil in einem Gesamtwerk sein.

Die Kinder durften den Text lernen, den Text sprechen, verschiedene Proben absolvieren, echte Studioatmosphäre „schnuppern“ und öffentliche Auftritte absolvieren.

Unser Ziel ist es, dass die Kinder auf diesem Wege komplexe Erfahrungen sammeln dürfen, die nicht im Schulalltag angeboten werden können. Nebenbei unterstützten die Eltern der Kinder das Projekt und die Zusammenarbeit mit den Vätern, den Mütter und den Lehrpersonen wurde noch enger.

Und die Kinder konnten tatsächlich eine Menge an neuen Erfahrungen in sich aufsaugen. Die Schülerinnen und Schüler trauten sich, ihre Stimmen bewusst einzusetzen, verwendeten die Sprache vermehrt im Alltag und auch jene Kinder, die nur einig Laute von sich geben können, fühlten sich bei den verschiedenen Vorführungen sichtlich wohl. Ihr Auftritt beim Dolomitenmann vor mehr als 3.000 Zuschauern rührte die Zuhörerschaft zu Tränen. Bei einer großen Charity-Veranstaltung durften sie mit namhaften Künstlern auftreten und als einzigartige Stars gefeiert werden. Auch die Medien wurden auf die besonderen Persönlichkeiten aufmerksam und präsentierten sie in verschiedenen Rundfunk- und Fernsehsendungen. Die Kinder sind durch diese Erfahrungen gewachsen und haben ihr Selbstvertrauen stärken können.

Eine Mutter schwärmt von ihrem Sohn: „Dominik ist für mich nicht ein 'Star for one day' sondern mein 'Star for my whole life'.“

Idee

Idee

Schließlich wurde erwogen, diesen einzigartigen Schulentwicklungsprozess zu dokumentieren. Regisseur und Dokumentarfilmer Alexander Vittorio Papsch-Musikar konnte zu einem Kinoprojekt gewonnen werden, das unsere Kinder aber besonders deren Eltern in den Mittelpunkt stellt.

In diesem Film soll vor allem der oft nicht gesehene Einsatz der Eltern der Kinder sichtbar werden, der unbedingt erforderlich ist, um den Kindern Sicherheit und Entwicklungschancen zu bieten.

Mit dem Vorgänger Projekt „einzigARTig“ lernten die Kinder einen international bekannten Künstler kennen, der sie porträtierte. Die Bilder wurden ausgestellt und mit den Großprints wurde das Stadtbild von Lienz in der Art verändert, dass jedes der Kinder in Übergröße von den Häuserfronten herabschaute. Die Schülerinnen und Schüler wurden zum Mittelpunkt des Interesses. In Malworkshops konnten sie unter Anleitung des Künstlers Oskar Stocker eigene Erfahrungen im Umgang mit Farben machen.

Da bereits die unterschiedlichsten Medien von diesem Projekt berichteten und die Schülerinnen und Schüler befragten und filmten, wurde der Gedanke geboren, sich mit den Kindern mit Medien zu beschäftigen. Die Kinder lernten den Umgang mit Handys, nutzten mit Spezialprogrammen die Computer, wurden zu Redakteurinnen und Redakteuren des Schulradios „707013“ und lernten selbst als RadiomoderatorInnen vor dem Mikrofon zu stehen, nahmen im Plattenstudio eine CD auf und agierten vor der Filmkamera. All diese Aktionen waren es wert, im Dokumentationsfilm „INCLUSION“ festgehalten zu werden. Besonders deshalb, dass bei all diesen Aktivitäten die Freude der Kinder sichtbar wurde.

Dreharbeiten

Dreharbeiten

Dem Regisseur Alexander Vittorio Papsch-Musikar gelang es rasch, von der Schulgemeinschaft aufgenommen zu werden. Er fand einen direkten Draht zu den Kindern und gewann durch seine offene Art und den vielen Gespräche mit den Eltern und Lehrpersonen, das Vertrauen aller. Der Regisseur filmte in den Klassen. Je öfter er beim Unterricht dabei war, desto mehr vergaßen die Schülerinnen und Schüler und die LehrerInnen-Teams die Anwesenheit des Filmers. Auch bei den Dreharbeiten in den Familien war das Vertrauensverhältnis zwischen Regisseur und Familienmitgliedern für eine entspannte und ungestellte Atmosphäre und für das Entstehen berührender Situationen und Bilder verantwortlich.

Während der Filmarbeiten änderte sich die Einstellung des Regisseurs. Der anfängliche Skeptiker entwickelte sich immer mehr zu einem Fan der Schule. Schließlich meinte er: „Wenn ich nicht Filmer wäre, würde es mich reizen, in dieser Schule mit den Kindern zu arbeiten.“